Mittwoch, 18. April 2012
Serpentina
Endlich sind wir wieder auf „Empfang“!
Nachdem wir uns an der istrischen Küste entlanggeschlängelt haben (Koper-Pula-Rijeka) ging unser Weg zu den „Plitvicer Seen“. Etwa 100km von der Küste entfernt im kroatischen Landesinneren ist dieser wirklich wunderschöne Naturpark zu bewundern.
16 klasklare und türkisfarbene Seen, die von unzähligen großen und kleinen Wasserfällen gespeist werden, wurden von uns (und selbst vom sonst so fußlahmen Finn) mit Bravour und Begeisterung über diverse, manchmal auch abenteuerliche, Wege erwandert.

Die Seen und der gleichnamige Nationalpark gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und sind in der Tat eine Reise wert!
100km von der Küste entfernt zu liegen scheint nicht viel zu sein, sie sind es aber doch, wenn man die Strecke genauer betrachtet…. Nicht weit vom Küstenort Senj entfernt beginnt der Weg dorthin und schon gleich am Ortsausgang empfing uns ein Warnschild mit der Aufschrift „Serpentina“.
Und sie kamen, die Serpentinen und zwar nicht zu knapp….
Jan, der Bus und seine Mitfahrer haben den Aufstieg fast ohne Schäden überstanden, wenn auch die Kinder damit mehrfach zu kämpfen hatten, dass in einigen Kurven Dinge aus den sich aufklappenden Küchenschränken auf sie herabfielen.
Da Jan aber seine Verwandlung zu Manfred auf dieser Strecke recht gut im Griff hatte, blieben die Schäden an Personen minimal und es mußte sich auch keiner übergeben!
2 Tage haben wir dann auf einem Campingplatz im Naturschutzgebiet (natürlich ohne Internet-Empfang) verbracht, immer in Erwartung von Bären oder Wölfen, die es dort zuhauf geben soll, angefallen zu werden.
Da das Wetter ziemlich bescheiden und es unheimlich kalt war (im Nachbarort hat es in der einen Nacht sogar geschneit), haben wir uns dann nach dieser eingehenden Besichtigung des Weltkulturerbes auf den Rückweg zur Küste gemacht und nun sind wir in Zadar!
Hier scheint die Sonne, es ist etwas mehr als 20 Grad und hier ist ein kleiner Blick auf unsere Frühstücksterrasse:

Wie ihr vermuten könnt, kann man sich den Frühling hier in Norddalmatien gefallen lassen und wir werden noch zwei weitere Tage die Wärme und den Anblick des türkisblauen Meeres ertragen können, bevor es für uns nach Split weitergeht!

Hier übrigens nochmal ein Foto, welchen Betrag die Zapfsäule bei einer Tankfüllung anzeigt: