BERGAMA/ PERGAMON
Bergama, das einstige Pergamon und somit die Stadt, in der das Pergament erfunden wurde, war dann mal schlichtweg ein kulturelles Ziel. Zu Finns Leidwesen etwas im Landesinneren und somit ohne Bade- und Angelmöglichkeit…
Die Türkei ist zwar übersät mit berühmten historischen Stätten, aber wenn wir schon an einer einstigen Weltstadt mit Akropolis, Stadtmauer, Königshäusern und dem berühmten Zeustempel vorbeikommen, dann müssen wir uns das ja wohl anschauen. Verlockend schien uns und den manchmal etwas fußlahmen Kindern auch die Möglichkeit der Seilbahnfahrt auf den Berg.
Nachdem wir Parkplatzgebühr und Eintrittskarte an der Kasse im Tal gelöst hatten und muckelig und dennoch gespannt in der Seilbahn saßen, überlegten wir noch, dass der Preis von insgesamt 15 Euro für Parken und Kultur ja noch ganz ok ist und unser Tagesbudget nicht sprengen würde.
Oben angekommen mussten wir allerdings feststellen, dass der Zutritt zum Gelände von weiteren Kassenhäuschen gesäumt war und wir noch einmal mit sage und schreibe 20 Euro zur Kasse gebeten wurden….


Auch wenn der Rundgang zwischen den berühmten Ruinen sicherlich sehr interessant war, eines haben wir uns vorgenommen: Kultur und öffentliche Park- und Rastplätze in der Türkei wollen wir uns nicht mehr leisten. Die ansonsten wirklich überaus gastfreundlichen Türken sind da nämlich sehr schmerzbefreit, was das zur Kasse bitten von Touristen angeht und mit unserem Bus werden wir gerne mal einem Reisebus gleichgestellt und sollten schon auf Parkplätzen bis zu 30 Euro bezahlen.
Etwas ärmer, kulturell bereichert und mit dem Schrecken noch in den Gliedern (Finn wurde von einer Sturmböe erfasst und einen Felsenvorsprung heruntergeschleudert) ging unsere Fahrt weiter nach Izmir. Hier sollte die Busreparatur in Angriff genommen werden, wobei wir natürlich nicht wussten, wo, von wem, wann und zu welchem Preis. Also: ab ins Ungewisse der Millionenstadt!